Brühl auf Umwelt-KURS: Mauser und Erich-Kästner-Realschule gehen gemeinsame Wege...
Der Weg am 12.03.2002 hatte es in sich – gleich drei Stationen an einem Tag: Bereits vor der Feierstunde zum Start der KURS- Lernpartnerschaft am Nachmittag organisierten Dieter Stassen und Frank Burger-Falkenstein vormittags eine anschauliche Führung durch eine Mauser-Fertigungshalle.
| Die Lehrerinnen Frau Lütz und Frau Karpati waren mit 22 neugierigen SchülerInnen der Klasse 8 vor Ort.
Nachdem vormittags bereits erste Kooperationsmaßnahmen gelaufen waren, wurde die Zusammenarbeit nachmittags in feierlicher Runde offiziell gestartet. Anwesend waren u.a. Mauser-Geschäftsführer Stefan Müller-Arends, Schulleiterin Maria Weiler und Bürgermeister Michael Kreuzberg. |
In der Produktion konnte man einiges sehen: In Brühl konzentriert man sich primär auf die Produktion von Metall-Containern und zusätzlich auf die von 1000-Liter Kunststoff–Containern. Mauser Produkte müssen einiges aushalten: Ob aggressive Fracht, Lebensmittel oder rabiate Transportwege; Mauser–Container sind dem souverän gewachsen. Das weiß man in der ganzen Welt. |  |
| Um einige Details aus der Fertigungshalle zu nennen: Da ist z.B. die beeindruckende Container-Herstellungsanlage, in der die Kunststoffbehältnisse in Form „geblasen“ werden. Die bei der Formgebung abgetrennten Überbleibsel wandern zurück in den Produktionsprozess. Zudem wurde ein Kunststoff-container vorgeführt, der eine Sicherheitsprüfung erfolgreich überstanden hatte: Dabei wurde er Glykol gefüllt, eingefroren und aus 1,90 m Fallhöhe auf den Betonboden gestürzt. | Nach der Hallenbesichtigung bei Mauser ging’s direkt weiter zur Restmüllverbrennungsanlage in Köln. Ein hochmoderner Entsorgungskoloss, der sich auch um Abfälle der Firma Mauser kümmert. Frau Lütz realisiert gerade eine Unterrichtsreihe zu den Themen Vermeidung, Entsorgung und Verwertung von „Abfall“, so dass die Schüler mit wichtigem Hintergrundwissen zur Werksbesichtigung ausgerüstet waren. Besonders beeindruckend war der Betonbunker, aus dessen inneren Seitenwänden Müllbäche auf den Bunkerboden prasseln und von gigantischen Stahlgreifern in Hochofenschächte transportiert werden. Der Weg führte weiter zur Verbrennungsanlage (1000-1200°C) und dem Rechenkontrollzentrum, das an eine Kommandozentrale aus einem amerikanischen Science-Fiction-Film erinnert. Ein rundes Programm mit großem Aus- und Weitblick. Wenn Schule und Unternehmen sich gemeinsam so vorbildlich für die nachhaltige Umwelterziehung engagieren, kann der eingeschlagene KURS keine Sackgasse sein. Online-Artikel von KURS Köln (Unternehmen Schule) vom 14.3.2002 (unter Verwendung der Original-Fotos). Dort sind auch weitere Artikel zur Kooperation mit der Firma Mauser zu finden: 8.10.2003 Mauser und Erich Kästner Realschule treffen sich zum Jahresgespräch 31.10.2002 Mauser macht ernst in Sachen Bewerbungstraining |