Was ist Rugby?

 

  Das Rugbyspiel wurde 1823 in der englischen Schulstadt Rugby von Wiiliam Webb Ellis „erfunden“. Der Schüler der Rugby School nahm im Laufe eines wilden Fußballspiels den Ball auf und rannte damit davon. 

In Deutschland wird Rugby seit der Gründung des Heidelberger Ruderklub 1872 in Vereinen gespielt. 

Der Deutsche Rugby-Verband wurde 1900 gegründet. Die erste Weltmeisterschaft fand 1987 in Neuseeland und Australien statt. Im Jahr 2000, in Sydney, wird Rugby wieder olympisch.


Das Ziel des Rubgyspiels ist es, dass ein Spieler, gemäß den Regeln, in einen bestimmten Bereich gelangt, das sogenannte Malfeld.  Die Ausrüstung besteht nicht, wie oft falsch vermutet, aus Schulter- und Brustpolstern und einem Helm wie beim American Football, sondern lediglich aus Trikot, Sporthose, Stutzen und Fußballschuhen. 


Der Ball, in diesem Fall ein Leder-Ei, darf nicht nach vorne geworfen werden, denn sonst wäre es ja der Ball, der den Raum überwindet und nicht der Spieler.

                                    
Der Angriff 

Raumgewinn kann nur auf vier verschiedene Arten erreicht werden:


 

 

  • Überlaufen des Gegenspielers durch Körpertäuschung (Sidestep).

  • Durch kleinen „Kick“ über den Gegner und Nachlaufen des Balltreters.

  • Entweichen der gegnerischen Verteidigung durch Abspielen des Balles (Passen).

  • Mehrere Spieler halten sich aneinander fest und versuchen, den Gegner wegzudrücken.

Die Verteidigung

Um den Raumgewinn eines Gegenspielers zu verhindern, gibt es nur eine Möglicheit: das Tiefhalten oder so geannte „Tackling“.  Jede andere Art, z. B. Beinstellen, Schlagen, Halten am Hals, ist verboten!  


In einer Rugbymannschaft gibt es zwei Mannschaftsteile:  Der Sturm und die so genannte ¾-Reihe (Hintermannschaft). Die Bezeichnungen sagen nichts über deren Bedeutung und Funktionen aus.  Der Sturm sowie auch die ¾-Reihe vertedigen und stürmen gemeinsam, so dass beim Rugby die Bewegungsarmut eines Mannschaftsteiles vermieden wird. 


Körpereinsatz ist erlaubt und gefordert. Daher ist FAIRNESS das oberste Gebot.



Die Gasse 


Nach einem Seiten-Aus wird der Ball in die Gasse eingeworfen. Die Gasse besteht ausmindestens zwei Stürmern, die versuchen, den Ball zu fangen und auf ihre Seite zu bringen. 


Das Gedränge 


Wird der Ball nach vorner geworfen, ordnet der Schiedsrichter ein Gedränge an. Mindestens drei Stürmer einer Mannschaft bindensich aneinander und versuchen, nachdem der Ball in den Tunnel geworfen wurde, den Ball durch Wegdrücken des Gegners zu bekommen.



Die Punkte 


Wenn der Ball über die Mal-Linie in das gegenerische Malfeld gelegt wird, ist das ein „Versuch“ und zählt fünf Punkte. Nun hat man die Möglichkeit, noch zwei Punkte zu erzielen, indem man von der Stelle des Versuchs soweit parallel zur Auslinie zurück geht, bis ein günstiger Winkel entsteht, um den Ball durch die Stangen zu kicken. 

Weitere Punkte können wiederum durch kicken erzielt werden:

  • bei einem Straftritt oder

  • einem Drop-Kick während des Spiels

Jeder erfolgreiche Kick zählt drei Punkte.

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Veröffentlichung des Deutschen Rugby-Verbandes    

 

 
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