Kursfahrt nach Paris
Die Französischkurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 setzten den frischen Schulkonferenzbeschluss um: Sie fuhren zur Kursfahrt nach Frankreich. Und sie traten auch noch zur Besichtigung von Paris an, ein ehrgeiziges Projekt. Natürlich ist es illusorisch, Paris in drei Tagen entdecken zu wollen. Allein Verkehrswege und –dichte kosten viel Zeit.
Aber wenn man sich vornimmt, so viel wie möglich zu erlaufen um nicht in der Erde (métro) oder im Stau (car) zu stecken und um die Stadt mit allen Sinnen zu erfassen, stellt man recht schnell fest, dass sich dieses lobenswerte Ansinnen als unglaublich strapaziös entpuppt: Die Wege, die auf dem Stadtplan unbedeutend aussehen, verursachen in Wirklichkeit qualmende Füße. Aber alle Schülerinnen und Schüler hielten tapfer durch, liefen (fast) klaglos über elendlange Boulevards à la Haussmann, bahnten sich ihren Weg durch Museumsflure, erkletterten Metrotreppen (Abesses) und rasten hoch zu Sacré-Cœur. Ein großes Lob gebührt ihnen, denn sie schafften es fast immer verlustfrei den Anschluss an die Gruppe zu halten. Immerhin bewegten wir uns durch Paris mit fünfzig Leuten, eine ganze Busladung.
Die Stadt war brechend voll, backofenheiß, laut, voller Staus, und wunderschön. Keine Bildergalerie, kein youtube-Filmchen kann den Eindruck des Vor-Ort-Seins widerspiegeln. Man muss im Jardin des Tuileries stehen, zwischen den beiden Arc de Triomphe, auf der königlichen Achse, den Blick schweifen und die Erhabenheit dieser Architekturen auf sich wirken lassen.
Und dann abends müde ins Bett fallen und weiter von der Stadt träumen ... das ist leider Lehrerdenken, Schülerinnen und Schüler haben Wichtigeres zu tun.
Begleitung
Frau Dehnert
Frau Sandvoß
Frau Weiler
Herr Heydkamp






